Generell befürwortet niemand eine Lüge. Wobei man auch die Formen der Lügen unterscheiden sollte:
Die Notlüge: Die allseits bekannte Notlüge wird von vielen eher als Schwindelei bezeichnet, bei der man einer Strafe bzw. einem größeren Ärger entgehen oder eine Überraschung aufrecht erhalten möchte.
Die Ausrede: Mit einer Ausrede versucht man eine Begründung zu finden, warum man mit jemandem nicht ausgehen kann oder warum man eine bestimmte Aufgabe nicht erledigen konnte. Meist sind diese Ausreden frei erfunden und man möchte einfach nur weiteren Fragen entkommen.
Das Gerücht: Man erzählt eine ausgedachte Geschichte über jemanden aus der Umgebung, wohl wissend, dass es nicht stimmt. Gründe hierfür gibt es viele, vielleicht die quälende Langeweile im Alltag oder auch Wut auf jemanden, über den man später dieses Gerücht verbreitet.
Die Hilfslüge: Ein Freund/Eine Freundin oder auch ein Familienmitglied ist in Schwierigkeiten und man möchte diesen Menschen um jeden Preis schützen und gibt ihm womöglich sogar ein falsches Alibi!
Die Protzlüge: Man selbst stellt sich besser dar als man ist! Man schwindelt sich tolle Beziehungen, fantastische Erlebnisse und atemberaubende Dinge zurecht, um sich beliebt zu machen.
Die übliche Lüge: Jemand (Freund, Familie und Fremde) wird von einem belogen, damit man etwas bekommt, was man haben möchte und man glaubt, nur mit dieser Lüge das gewünschte Ziel erreichen zu können.
Lügen ist genau genommen nie positiv zu bewerten, aber vermeiden lassen sie sich doch nicht. Manche Ausreden und Notlügen werden verwendet, um jemanden auch nicht zu verletzen, weil sie glauben, der Belogene käme mit der Wahrheit nicht klar. Hierfür gibt es aber noch ein anderes Thema, was Sie unbedingt lesen sollten: